1. Mai - Tag der unsichtbaren Arbeit

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1. Mai

Tag der unsichtbaren Arbeit & Persönlichkeiten
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Die Asche der Arbeit

Hier brennt das Feuer der unsichtbaren Hände.
Rauch steigt aus den Schornsteinen der Welt,
wo Körper schuften, bis sie zerfallen.
Zerstörung ist nicht nur das, was man sieht,
sondern das, was bleibt, wenn die Kraft verbraucht ist.

Die physische Last, die oft unsichtbar bleibt,
bis der Rauch den Horizont verdeckt.

Worte gegen das Rad

Der unsichtbare Riss Sie zählen den Profit, nicht den Schweiß, sie messen den Wert, nicht den Preis. Doch hinter dem Glanz der Maschinen steht ein Mensch, der sich selbst nicht mehr kennt. Der Kapitalismus ist kein Naturgesetz, sondern ein Geflecht aus Zahlen und Netz. Wir sind die Zahnräder, klein und blind, bis wir aufwachen und die Kette find'n. Nicht mit Feuer, nicht mit Stein, sondern mit Worten, klar und rein, zerlegen wir das System, Stück für Stück, bis der Morgen wieder hell zurück.
– Ein Gedicht für den 1. Mai

Der Kapitalismus verwandelt menschliche Zeit in Ware und menschliche Beziehungen in Transaktionen. Die "unsichtbare Arbeit" – die emotionale, pflegerische, reproduktive Arbeit, die oft von Frauen und marginalisierten Gruppen geleistet wird – bildet das Fundament, auf dem das System steht, wird aber selten gewürdigt oder bezahlt.

Heute erinnern wir uns nicht nur an die Kämpfe der Vergangenheit, sondern fragen:   Wie können wir eine Welt gestalten, in der Arbeit nicht zur Zerstörung des Menschen führt,   sondern zu seiner Entfaltung?

Ein Projekt zur Reflexion über Arbeit, Kapitalismus und menschliche Würde.

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