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1. Mai
Die Asche der Arbeit
Hier brennt das Feuer der unsichtbaren Hände.
Rauch steigt aus den Schornsteinen der Welt,
wo Körper schuften, bis sie zerfallen.
Zerstörung ist nicht nur das, was man sieht,
sondern das, was bleibt, wenn die Kraft verbraucht ist.
Die physische Last, die oft unsichtbar bleibt,
bis der Rauch den Horizont verdeckt.
Worte gegen das Rad
Der Kapitalismus verwandelt menschliche Zeit in Ware und menschliche Beziehungen in Transaktionen. Die "unsichtbare Arbeit" – die emotionale, pflegerische, reproduktive Arbeit, die oft von Frauen und marginalisierten Gruppen geleistet wird – bildet das Fundament, auf dem das System steht, wird aber selten gewürdigt oder bezahlt.
Heute erinnern wir uns nicht nur an die Kämpfe der Vergangenheit, sondern fragen: Wie können wir eine Welt gestalten, in der Arbeit nicht zur Zerstörung des Menschen führt, sondern zu seiner Entfaltung?