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Menschen in Obdachlosigkeit – meine Gedanken dazu

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Aus NRW Nordrhein-Westfalen

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Vorwort

Seid ich in NRW lebe, widme ich ein Teil meiner Aufmerksamkeit dem Thema Menschen in Obdachlosigkeit. U.a. deshalb weil ich das erste Mal in meinem Leben Erfahrung machen "darf" mit Hartz4 / Arbeitslosengeld 2. In einem der Briefe stand etwas von "...wenn Sie Unterstützung brauchen wegen Findung einer Wohnung... dann...". Das war ein sehr verstörender Moment für mich. Ich dachte "wow, ich bin ja näher an dieser Thematik, als ich dachte".
In diesem Beitrag verarbeite ich ein paar meiner Gedanken, in der Hoffnung, dieses Tabuthema aufzubrechen und eine Besserung zu verhelfen.

Hartz4 & Ego

Ich frage mich, ob es weniger Obdachlose geben würde, wenn das Ego derjenigen geringer wäre.
Was will ich damit sagen? Mir scheint es so, als könnte es weniger Obdachlose geben, wenn diese BEREIT wären diese Geldleistung in Anspruch zu nehmen.
Ehrlich gesagt empfinde ich es sogar schon etwas frech. Da frage ich mich... muss ich ein schlechtes Gewissen haben, nur weil ich Rechte in Anspruch nehme, welche mir zustehen?
Ja, die Rechte erniedrigen einen und schließen den Menschen ebenfalls aus der "klassischen" Gesellschaft aus, ähnlich wie bei Obdachlosen.
Mit dem Gegensatz, dass ich nicht auf der Straße "rumhänge" und "das Bild des Ortes" niedrig-schwingernde mache.
Bestimmt jeder kennt die Situation, insbesondere auf Reisen. Man ist gerade ins "Urlaubs-Feeling" eingetaucht, ist da ein Mensch, welcher "aus dem nichts auftaucht" und nach Geld bettelt. Und schwubs ist man aus dem "Energie-schenkenden-Modus" draußen, zumindest wenn man selber kein Ignorant ist.

Heimliche Helfen:innen

Ich weiß, die bisherigen Worte waren eher "negativ" gegenüber Menschen in Obdachlosigkeit. Mein Ansruch an mich & andere ist es aber, möglichst authentisch zu sein.
Gleichzeitig sind EINIGE Menschen in Obdachlosigkeit & Hartz4-Bezug für mich die "heimlichen Helden". Warum? Weil, wenn ich die Geschichten der Menschen betrachte, sind das oftmals die Menschen, welche nicht mit dem Strom schwimmen, sondern Mut bewissen haben. Und dadurch dass die "breite Masse" zumeist Änderungen fürchten, werden "diese" Art-Menschen als Gefahr betrachtet und lieber an den Rand geschoben.

Danke

Aktuell darf eine Mietwohnung als mein Zuhause betrachten, obwohl wie die meisten Menschen wohl auch schon die Erfahrung gemacht haben, unter freien Himmel zu schlafen auch etwas sehr wohltuhendes haben kann.

Danke an Fiftyfifty Düsseldorf, welche Brückenbauer zu diesem Thema sind. Ich durfte dieses Jahr Mai 2022 bei einem "Spaziergang mit Obdachlosen" erleben und einige an Insiderwissen erfahren.
Ich wünschte, viel mehr aus "Schichten über anderen" würden sich für die Menschen in "Schichten darunter" einsetzen. Bzw. Es würde diese "Schichten" gar nicht erst geben!

Ideen

Einige Ideen, wie diese "Schichten" aufgelöst werden könnten, arbeite ich hier auf:

Schwarmintelligenz

Du/Sie haben ebenfalls (praktische) Erfahrungen gemacht?
Gerne unten in den Kommentaren mit uns teilen!

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Lesedauer: 2 Minuten

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